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Ausflug des WRV Stossberg in die Bundeshauptstadt

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Am Morgen des 14.November war es soweit. Pünktlich um 6:50 Uhr startete eine Boeing 737-300 der Air Berlin von Memmingen aus in Richtung Berlin.

Eine knappe Stunde später landete das Flugzeug in Berlin-Tegel. Mit an Bord: Sieben Mitglieder des Western Reitverein Stossberg, die sich dieses Wochenende für den Ausflug in die Bundeshauptstadt ausgesucht hatten. Nach kurzem Warten am Gepäckband am Terminal C in Tegel ging es auch schon los mit dem Großraumtaxi zum Hotel Ibis im Berliner Stadtteil Friedrichshain-Kreuzberg. Schnell das Gepäck im Zimmer verstaut und los ging es. Zu Fuß machten wir uns auf den Weg zum gemütlichen "Andy's Diner & Bar" zum Frühstück. Allerdings wacht Berlin spät auf, so dass es erst gegen 10:30 Uhr Frühstück gab. Dieses war reichlich und sehr gut, und wir konnten gut gestärkt in den Tag einsteigen.

Zunächst ging es mit dem Bus der Linie 200 zur Haltestelle am Aquarium, nicht weit von der Gedächtniskirche entfernt. Ein kurzer Marsch brachte uns in das KaDeWe, das Kaufhaus des Westens. Zum Glück kennt sich Dieter in Berlin aus, so sind wir auch ohne Navi wieder aus dem Kaufhaus herausgekommen. Alleine das Kaufhaus würde schon einen Tag zum erkunden benötigen. Nach dem Abstecher ins KaDeWe ging es zurück zur Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche, von der nach dem Krieg lediglich ein zerstörter - und bis heute erhaltener - Glockenturm übrig geblieben ist. Von dort aus führte uns ein gemütlicher Spaziergang am Theater des Westens vorbei zum Bahnhof Zoo, an dem wir wieder in den Bus 200 einstiegen. Dieser brachte uns durch das Regierungsviertel hindurch zum Brandenburger Tor. Ab da ging es auf Schusters Rappen weiter hinunter "Unter den Linden" in Richtung Museumsinsel. Für den folgenden Tag besorgten wir uns Tickets für die Museen dort und wanderten anschließend die 298 Stufen zur Kuppel des Berliner Doms hinauf - und wieder hinunter. Der Kuppelgang am Dom bot - trotz etwas Bewölkung - einen guten Blick über die Dächer der Hauptstadt. Ein Blick auf die Uhr verriet schnell, dass es Zeit wurde, sich für den Abend vorzubereiten. Ein kurzer Abstecher ins Hotel und dann ging es an den Gendarmenmarkt in ein gutes Restaurant zum Essen. Dort wurden wir pünktlich von unserem Taxi abgeholt und zu unserem nächsten Ziel gebracht: Das Theater des (wilden) Westens. An der Kasse lagen für uns sieben Karten, die uns den Eintritt in das Musical vom "Schuh des Manitu" ermöglichten. Ein technisch äußerst aufwendiges Bühnenbild, ein sehr gutes Orchester und hervorragende Darsteller brachten den Erfolgsfilm gelungen auf die Bühne und machten den Abend damit zu einem vollen Erfolg. Wir alle hatten viel Spaß bei der Vorstellung mit Abahachi, Ranger, Winnetouch und ihren Freunden. Nach dem Musical ließen wir den Abend gemütlich bei einem kleinen Drink in der Bar des Hotel Kempinski ausklingen.

Tags darauf begann es mit einem gemütlichen gemeinsamen Frühstück im Hotel. Nach dem Frühstück räumten wir unsere Zimmer und brachten das Gepäck für den Tag im Gepäckraum des Hotels unter. Dann wanderten wir vom Hotel aus zum Checkpoint Charlie, dem legendären Grenzübergang vom russischen Teil Berlins in den amerikanischen Sektor. Nach ein paar Fotos und einer kurzen Unterhaltung mit dem "amerikanischen Offizier" dort führte uns der Weg die Friedrichstraße hinunter zur Museumsinsel. Genauer gesagt ging es zunächst in das Pergamon, dem Museum für griechische, persische und islamische Kunst. Anderthalb Stunden bewunderten wir die Werke der alten Griechen und ihren Kollegen, ehe es weiter in das benachbarte Neue Museum ging. Erneut ging es - diesmal nicht gezählte - viele Stufen hinauf um einen kurzen Überblick über die Geschichte der Menschheit zu bekommen. Eine Etage tiefer bekam man einen Einblick in das Leben der Ägypter und kam nach vielen Ecken und Ausstellungsstücken zum Stolz des Neuen Museums: die Büste der ägyptischen Königin Nofretete. Viel Kultur und Geschichte macht vor allem durstig, so dass wir nach unserem Museumsbesuch noch ein Stück weiter Richtung Nordosten wanderten und schließlich in einem kleinen Café einkehrten. Bei Apfelstrudel, Palatschinken und erfrischenden Getränken ließen wir unsere Füße etwas entspannen bevor es auf den Heimweg ging. Gemütlich wanderten wir noch in die Hackeschen Höfe, um dann langsam zur "Schinkel-Klause"- einem Restaurant am Opernpalais - zu gehen. Das Essen war hervorragend und so ging es mit gut gefüllten Mägen wieder die Friedrichstraße hinunter zum Checkpoint Charlie und zurück zum Hotel. Ein Taxi war auch schnell da und wir konnten mitsamt unserem Gepäck zum Flughafen fahren. Zwar setzte uns der Fahrer am falschen Terminal ab, aber das trübte die gute Stimmung der Reisegruppe keineswegs. Ein kleiner Fußmarsch durch den Flughafen Tegel hindurch brachte uns zum Check-In und zur Gepäckabgabe. Jetzt konnten wir noch unser Dessert im Restaurant "Der Rote Baron" genießen. Und pünktlich um 20:35 Uhr hob die Boeing 737-300 der Air-Berlin in Tegel ab und nahm Kurs auf Memmingen. Dort landete die Maschine um 21:40, fünf Minuten eher als geplant. Nur eine viertel Stunde später hatten alle ihr Gepäck und verließen die Sicherheitszone des "Allgäu Airports" in Richtung Alltag.

Unser Fazit: Wir hatten ein super schönes Wochenende und werden das ganze nächstes Jahr - mit anderem Ziel wiederholen. So und jetzt wollt Ihr bestimmt noch wissen wer eigentlich dabei war. Wir - die "glorreichen Sieben" - das waren Moni und Georg Hagen, Petra Hoffmann, Dieter Weyrauch, Alex Moller sowie Sabrina und Maria Freiberg.

Neben der Fotogallerie findet ihr am Ende der Seite noch einen Videoclip

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